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Spital Brig

Eröffnung ANI (Aufwach – Notfall – Intermediate Care)

Die neue Station für eine hochwertige Patientenversorgung wurde offiziell am 9. Februar 2012 in Brig eröffnet.

Die Zusammenführung des Aufwachraumes, der Notfallstation und der Intermediate Care (IMC) zur inter- und multi-disziplinären Station ANI am Standort Brig war ein wichtiges Ziel. Auf dieser Station - zentraler Anlaufpunkt für alle Patienten - wird die hohe medizinische und pflegerische Qualität der Akutversorgung auf einer Gesamtfläche von 440 m2 sichergestellt.

Im Beisein von Maurice Tornay, Staatsrat und Vorsteher des Departementes für Finanzen, Institutionen und Gesundheit, Charles Kleiber, Verwaltungsratspräsident des Spital Wallis, Monique Lehky Hagen, Verwaltungsrätin, Dietmar Michlig, Generaldirektor, und Hugo Burgener, Direktor des Spitalzentrum Oberwallis, wurde die neue Station ANI am 9. Februar in Brig eingeweiht.

Die Zusammenführung des Aufwachraumes, der Notfallstation und der Intermediate Care zur inter- und multidisziplinären Station ANI am Standort Brig war ein wichtiges Ziel für Leitung und Mitarbeiter. Dieser zentrale Anlaufspunkt stellt die hohe medizinische und pflegerische Qualität der Akutversorgung für rund 4‘000 Patienten jährlich sicher. Die Strukturen und Prozesse sind so gestaltet, dass eine hohe Zufriedenheit der Patienten, ihrer Angehörigen, der zuweisenden Ärzte, und auch der Mitarbeitenden des Spitalzentrum Oberwallis erreicht werden kann.

Das ANI unterstützt die Abteilungen am Standort Brig in der ersten Phase durch eine Entlastung von pflege- und überwachungsbedürftigen Patienten. Zudem strebt diese Station nach mehr Betreuungsqualität im Sinne einer hohen Patientenorientierung. Hochwertige ärztliche Behandlungen werden in einem Umfeld durchgeführt, in dem die optimale Überwachung und pflegerische Betreuung der Patienten sichergestellt sind. Die gleichzeitige Präsenz multidisziplinären Fachwissens bietet hohe Synergieeffekte, die den Patienten unmittelbar zugutekommen. Die modernen und lichtdurchfluteten Räume der Station dienen deren Wohlbefinden.

Um auf der Grundlage der übergeordneten Zielsetzungen des Spital Wallis, den vielfältigen Ansprüchen der Patienten und den Mitarbeitenden der verschiedenen Abteilungen und Funktionsbereiche gerecht zu werden, wurde diese Station als Bereich mit eigener Leitung eingerichtet. Die rund zwanzig Mitarbeitenden arbeiten als Team: fach- und berufsgruppenübergreifend. Verzahnte und aufeinander abgestimmte Abläufe innerhalb dieser Station verringern so Informationsverluste und gewährleisten Transparenz.

Lokalitäten

Die Räumlichkeiten der ehemaligen Intensivpflegestation in Brig beherbergten seit dem Wegzug  der Abteilung für Intensivpflege nach Visp Ende 2004 verschiedenste Pflegeabteilungen. So waren unter anderem die Tagesklinik, die Dialyse und vorübergehend auch die Onkologie-Sprechstunde in diesen Räumen einquartiert.

Mit dem Ziel eine integrierte Station mit den Abteilungen Intermediate Care, Notfallstation, Aufwachraum und Schmerztherapie aufzubauen sollten diese Räumlichkeiten mit einer Gesamtfläche von ca. 440 m2 optimal ausgenutzt, modernisiert und den neusten medizinischen Bedürfnissen angepasst werden.

Planung und Bau

Mit dem Planungsmandat dieses anspruchsvollen Bauprojekts wurde das Architekturbüro Rapp Arcoplan AG aus Basel betraut. Die Bauleitung übernahm dabei das lokal ansässige Architekturbüro de Sepibus in Brig. Eine wichtige Planungsvorgabe war die Ausgestaltung einer gemeinsamen Überwachungsstation für die drei Bereiche IMC, Notfallstation und Aufwachraum. Zudem sollte für die Schmerztherapie ein eigener Empfangsbereich geplant werden, welcher sich bei einer zukünftigen Umnutzung ohne grosse bautechnischen Massnahmen umgestalten lässt.

Die gesamten Umbaukosten betrugen 1.8 Mio Franken und lagen dabei 10% unter dem dafür vorgesehenen Budget, dies trotz einer kostenintensiven Asbestsanierung. Künftige Energieeinsparung spielte beim Umbau eine wesentliche Rolle. So sollen die innenliegende Räume mit dem Konzept der Glaswände möglichst gut durch das Tageslicht ausgeleuchtet werden. Desweitern wurde die gesamte Fensterfront energietechnisch auf den neusten Stand gebracht.

Die Räumlichkeiten beinhalten neu vier IMC-Kojen, vier Aufwachplätze, drei Schmerztherapiekojen und zwei Notfallkojen. Nebst mehreren Metern an Elektro- und Sanitärleitungen wurden mehr als ein halber Kilometer Kupferleitungen für die medizinische Gasversorgung installiert. Die Arbeiten wurden mit Ausnahme der Medizinalgasinstallation ausschliesslich von ortsansässigen Firmen ausgeführt. Insgesamt waren 23 Firmen am Umbau beteiligt.

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